Strom und Energie für Esslingen
Wasserkraft im Überblick
Wasserkraft, auch Hydroenergie genannt, wird von der Menschheit schon seit Jahrtausenden genutzt, zum Beispiel durch die Umsetzung der Strömungsenergie in mechanische Energie, mit der dann Maschinen betrieben werden, hauptsächlich Wassermühlen. Heute werden überwiegend Wasserkraftwerke zur Umwandlung der Wasserkraft in elektrische Energie genutzt. Diese funktionieren nach einem sehr einfachen Prinzip: In einer Stauanlage wird Wasser an einem möglichst hohen Punkt gehalten und fließt dann ab. Die Energie, die das Wasser durch diese Fließbewegung erzeugt, wird durch eine Wasserturbine oder ein Wasserrad auf einen Generator übertragen. Dieser wandelt die mechanische Energie des Wassers dann in elektrische Energie um.Weltweit beträgt der Anteil von Wasserkraft an der Stromerzeugung knapp 18 Prozent und damit fast soviel wie Kernkraft. Es ist die einzige regenerative Energiequelle, die nennenswert zur weltweiten Stromerzeugung beiträgt. In Deutschland hingegen beträgt der Anteil von Wasserkraft nur etwa 3,5 Prozent.
Nutzung der Wasserkraft
Doch obwohl Wasserkraft zu den erneuerbaren Energien gehört, birgt ihre Nutzung zur Energiegewinnung nicht nur Vorteile. Talsperren und Staumauern auf der ganzen Welt zerstören ökologisch wertvolle Lebensräume. In China mussten zum Bau des Drei-Schluchten-Staudamms sogar über eine Million Menschen umgesiedelt werden. Auch kommt es im Zuge der Wasserkraftnutzung zu Konflikten, wenn z.B. ein Fluss im Sommer aufgestaut wird, um im Winter mehr Energie erzeugen zu können, das Wasser dieses Flusses aber auch im Sommer an einer anderen Stelle gebraucht wird.Daher ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Nutzung von Wasserkraft nötig. Doch trotz allem kann man sagen, dass Wasserkraft eine Energiequelle ist, die auch in Zukunft weiter genutzt und ausgebaut werden sollte. Und durch technische Fortschritte und Entwicklungen ist es bereits heute schon möglich, die negativen Folgen minimal zu halten.
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